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Manchmal sind die Strassen schier unpassierbar.

Grundsätzlich stehen dem Reisenden alle denkbaren Transportmittel zur Verfügung. Die einfachste Art vorwärts zu kommen ist aber immer noch die Gruppenreise im Reisecar. Dafür fehlt aber die Möglichkeit, individuelle Bedürfnisse zu befriedigen.
Dazu eignet sich das private Auto, das in jeder grösseren Stadt gemietet werden kann. Die Autovermietungen in Kuba sind staatlich, funktionieren aber genau gleich wie in jedem westlichen Land (und zu westlichen Preisen). Da die Agenturen über das ganze Land verstreut sind findet man immer Hilfe, wenn etwas nicht klappte, ein Pneu defekt ist oder die Batterie den Geist aufgibt. Das Fahren auf den teils sehr maroden Strassen ist anstrengend und grosse Distanzen nicht in kurzer Zeit zu bewältigen. Es gibt kaum Strassen ohne grosse Schlaglöcher. Es lohnt sich ein Auto zu mieten, das mehr Platz bietet als die Anzahl der Reiseteilnehmenden. In jedem Dorf und an jeder Kreuzung warten Kubaner darauf mitgenommen zu werden. Selbst wenn man nur wenig Spanisch spricht ist dies eine gute Möglichkeit, etwas mehr über das Leben der Einheimischen zu erfahren - im Besonderen über das Leben auf dem Land.
Vom Zugreisen hört man, dass es schwierig ist an Tickets zu kommen und dass nur wenige Züge fahren. Trotzdem ist auch das für Spanisch-Sprechende eine gute Möglichkeit billig zu reisen und mit Kubanern in Kontakt zu kommen.
Es wäre auch möglich, dass Transportsystem der Kubaner zu nutzen und an einer Kreuzung zu waren, bis ein Fahrzeug in die gewünschte Richtung fährt. Da aber dieses System bereits hoffnungslos überlastet ist wird man sich als Ausländer wenig Freunde schaffen, wenn man einen der wenigen Plätze wegschnappt.
Für grössere Distanzen gibt es auch Inlandflüge. Die Flugzeuge haben einen schlechten Ruf und sind veraltete Maschinen russischen Fabrikats. Wer darüber hinwegsieht kann sich aber komfortabel quer durchs Land fliegen lassen.

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