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Leptis Magna - Geschichte wird lebendig

Die zweite berühmte Ruinenstadt in Libyen ist Leptis Magna, ca. 120 km im Osten von Tripolis. Wer nur eine der beiden besuchen kann, sollte Leptis Magna wählen.


Das Amphitheater von Leptis Magna.


Von den Römern als Parlament und Gerichtshof gebaut, später von den Phoeniziern zur Kirche umfunktioniert.

Besonders gut erhalten sind das Amphitheater und der Circus, die beide etwas ausserhalb der eigentlichen Stadt liegen. Man kann sich die Kämpfe und Rennen deutlich vorstellen. Nebengebäude wie die Käfige der Löwen sind ebenfalls gut erhalten.

Der ehemalige Hafen ist zwar versandet, aber immer noch gut erkennbar. Lagerhäuser und der Leuchtturm können noch gut erkannt werden.

In der Stadt selber sind verschiedene Gebäude wie Triumphbogen, Kirchen (ehemals Gericht und Parlament) oder das Bad noch gut erhalten beziehungsweise wieder aufgebaut.

Ein Museum stellt die wichtigsten Fundgegenstände im Original vor. Der Besuch der ganze Stätte nimmt einen ganzen Tag in Anspruch, ein Führer ist empfehlenswert.

Wie in Sabratha wurde die Stadt verlassen und lag anfangs Jahrhundert fast gänzlich unter der Erde. Sie wurde Anfangs Jahrhundert etwa zur Hälfte von italienischen Archäologen freigelegt. So verfügt der nordafrikanische Staat über eine Vielzahl an Ruinenstätten, die Zeugnis von den verschiedenen Kulturen ablegen. Die bekanntesten sind Leptis Magna und Sabratha östlich und westlich von der Hauptstadt Tripolis so wie auch Tripolis selbst. Während die beiden erstgenannten Stätten seit langer Zeit nicht mehr bewohnt sind und nach 1920 von den Intalienern teilweise ausgegraben wurden, befinden sich die meisten Zeugnisse in der Hauptstadt unter den heutigen Häusern und sind nicht zugänglich. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Marc Aurelius-Bogen in der Altstadt von Tripolis, der ebenfalls Anfangs des letzten Jahrhunderts freigelegt wurde.

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