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Mandara-Seen: Riesendüne und Oasen

Südlich von Sabratha, einer Stadt im Zentrum von Libyen, trifft man auf eine riesige Düne. Sie ist eine der Hauptattraktionen im Zentrum Libyens und entsprechend gut besucht.


Endlose Düne im Zentrum Libyens.


See mit verlassenem Dorf.

Attraktiv ist sind nicht nur die unglaublichen Ausmasse der Düne, das Geheimnis versteckt sich mitten drin. Insgesamt elf Seen, von Palmen umgeben, warten auf Entdeckung. Sie sind nur mit 4x4 Jeeps zu erreichen, und ohne ortskundigen Führer verirrt man sich sofort.
Die Seen sind stark salzhaltig und haben eine Dichte, die fast an jede des toten Meeres herankommt. Es ist auch hier möglich, auf dem Rücken Zeitung zu lesen – also geeignet für Nichtschwimmer.


An einem der Seen ist eine verlassene Siedlung zu finden. Sie wurde noch bis mitte der 80er-Jahre bewont, dann wurden die Bewohner umgesiedelt, weil die Regierung keinen Weg fand, die Häuser zu sanieren oder Strassen über die Düne zur Versorgung der Stadt zu errichten. Das Dorf kann noch besichtigt werden, und als einziges Gebäude wird noch die Moschee unterhalten.


Die ehemaligen Bewohner wurden als „Wurmesser“ bezeichnet, weil sie sich unter anderem von Krebsen ernährten, die im Seegrund hausen. Diese weurden zu einer Paste verarbeitet und in dieser Form verspeist.
Am unteren Teil des Sees, vis-à-vis vom Dorf, gibt es heute ein Imbisslokal, wo sich die zahlreichen Gäste verpflegen.


Während der Saison (November bis Februar) dürfte die Gegend sehr übrlaufen sein. Den Müll, den die Touristen hinterlassen, hat der Natur schon grossen Schaden bereitet.
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