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Zum
Glück nur ein kleiner Blechschaden.
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Plötzlich
schiesst das Taxi hinter einem stehenden Auto über die Sicherheitslinie
auf unsere Fahrbahn. Trotz sofortiger Vollbremsung ist eine Kollision
nicht mehr zu vermeiden. Quietschende Reifen, dann der Aufprall,
dumpf deformiert das Blech, Kratzgeräusche der berstenden Scheinwerfer.
Dann einige Sekunden Stille. Dann setzt der Taxifahrer seinen Wagen
fast so schnell zurück auf das Strassenbord, wie er es wenige
Sekunden zuvor in umgekehrter Richtung gemacht hatte.
(Auto-)Unfälle
im Ausland, auch wenn sie wie dieser glimpflich ablaufen, sind sehr
unangenehm. Man weiss nicht recht, wie man sich verhalten muss und
was auf einen zukommt.
Das
Reisehandbuch, die Empfehlungen des EDA und die Instruktionen, die
der lokale Veranstalter mündlich abgab sind in einem Punkt
eindeutig: Das Fahrzeug stehen lassen, wie es ist, weil ein Verschieben
von der Polizei als Schuldanerkennung gewertet werden könnte.
Ich steige aus und gehe hinüber zum verbeulten Taxi, wo sich
bereits zweidutzend Männer versammelt haben. Taxifahrer und
Fahrgast scheinen unverletzt, der Kotflügel ist hin, unser
Geländewagen hat nur Kratzer an der Stossstange.
Nach
etwa 10 Minuten trifft die herbeigerufene Polizei ein. Wir müssen
dem Streifenwagen mit 140 Sachen auf die Wache folgen, wo die Schuld
des Taxifahrers bestätigt wird. Ein Zeuge fährt mit uns
zu diversen Garagen, weil wir einen Kostenvoranschlag für die
Reparatur unseres Fahrzeuges benötigen, die der Fahrer bezahlen
muss. Nach ca. 2 Stunden haben wir alle Papiere beisammen und dürfen
die Reise fortsetzen.
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