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Fisch-, Wal- und Robbenfang

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„Würde man den Norwegern die Walfang verbieten, wäre es dasselbe wie wenn in der Schweiz die Alpwirtschaft verboten würde“, steht in einem unserer Reiseführer.

Damit ist klar, wie die Norweger zum Wallfang stehen, auch wenn der Vergleich natürlich hinkt. Etwas ausgereifter ist die Argumentation, dass die Tiere zur Kontrolle der Gesundheit und der Bestände gejagt werden. Sieht man einmal von der Polemik rund um den Wal- und Robbenfang ab, stellt man immerhin fest, dass beide Tiere schlicht und einfach auch für Nahrung gejagt und erlegt werden. Sehr viele Restaurants an der Küste servieren das Fleisch, das etwas an Wild erinnert und gänzlich anders ist als etwa Fisch. Ähnlich ist denn auch die Zubereitung.

Ob das nun richtig oder falsch ist, darüber lasse ich gerne andere streiten. Tatsache ist, dass die Überfischung ein Problem ist, das beobachtet werden muss; ebenso ist eine Tatsache, dass viele Menschen vom Fischfang abhängig sind. Wohl deshalb ist man in den grösseren Städten im Süden toleranter als im Norden. Nebst Robben und Walen werden natürlich auch viele andere Fische gefangen. Im ganzen Land zu sehen sind riesige Holzkonstruktionen, an denen Stockfisch getrocknet wird, ein Exportschlager ebenso wie Riesenkrabben, die nach Japan exportiert werden und besser als Hummer schmecken sollen.


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