
Nordafrika
nähert sich Europa an: "Juste un petit mot: Beaucoup bienvenus
dans notre camp. J'en cherche une belle femme européene parlant
français qui pourra travailler avec moi ici même au camping.
J'aime toutes les belles femmes européennes. Le chef du camp."
Anzeige bei einem Imbiss bei den Mandara-Seen. |
Die
Libysche Gesellschaft ist sehr tolerant gegenüber Ausländern.
Selbst die einheimischen Frauen tragen – wenn auch in der Minderheit
– nicht immer ein Kopftuch, Ausländerinnen praktisch nie. Trotzdem
gilt es als höflich, wenn man sich einigermassen an die Kleidervorschriften
haltet: Lange Ärmel, lange Hosen.
Es ist für Männer praktisch unmöglich, mit Frauen
in Kontakt zu kommen, während sich kein Libyer im Kontakt mit
ausländischen Frauen keine Scheu zeigen. Wer unangenehme Situationen
vermeiden will, gibt sich zurückhaltend bis kühl.
Reiseführer warenen immer wieder davon, Gespräche über
Religion und Politik zu führen. Beides sind aber mitunter sehr
interessante und lehrreiche Themen, wenn man auch beim ersteren
selten auf Toleranzt stösst. Ich rate, solche Gespräche
mit Leuten zu führen, die man schon ein paar Tage kennt und
die einen offenen Eindruck machen.
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